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Gewerkschaft ver.di wendet sich an den Landrat und an die Mitglieder …

Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

Gewerkschaft ver.di wendet sich an den Landrat und an die Mitglieder des Kreistages des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

Tarifverhandlungen mit der Klinikum Niederlausitz GmbH

 
Mit einem Brief vom 13. März 2018 hat die Gewerkschaft ver.di den Landrat Herrn Heinze und die Mitglieder des Kreistages des Landkreises Oberspreewald-Lausitz aufgefordert, „dafür einzutreten, dass die Beschäftigten der Klinikum Niederlausitz GmbH nicht schlechter vergütet werden als im Carl-Thiem-Klinikum, und dass die Rettungsdienstbeschäftigten in Senftenberg die gleichen Arbeitsbedingungen wie in Calau, Großräschen, Lübbenau und Lauchhammer erhalten.“

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 915 nichtärztlichen Beschäftigten der Klinikum Niederlausitz GmbH konnte noch keine Einigung erzielt werden.

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist Eigentümer der Klinikum Niederlausitz GmbH. Der Landkreis als Gesellschafter und die Mitglieder des Kreistages stehen daher neben der Geschäftsführung in einer Mitverantwortung für das Klinikum und für deren Beschäftigte.

Die Gewerkschaft ver.di fordert eine 9%ige Tariferhöhung, um somit das Tarifniveau in dem rund 40 Kilometer entfernten Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus zu erreichen. Für die 35 Rettungsdienstbeschäftigten der Rettungswache Senftenberg und für die 10 Rettungsdienstbeschäftigten der Luftrettung in Senftenberg, die jeweils von der Klinikum Niederlausitz betrieben werden, fordert die Gewerkschaft ver.di die Angleichung an die Tarifregelungen, die in den benachbarten Rettungswachen in Calau, Großräschen, Lübbenau und Lauchhammer gelten.

Die Tarifverhandlungen werden am 21. März 2018 in Senftenberg fortgesetzt.

Den Brief an den Landrat und an die Mitglieder des Kreistages haben wir beigefügt.